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Thailand - 24.11.2010

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24.11.2010
Unsere Gruppe ist komplett, es kann also losgehen. Der einheimische Führer weist uns den Weg zum Bus. Unser Ziel ist das S.D. Avenue Hotel. Wir kommen in die Rush Hour. Die Fahrzeit lässt sich also schlecht abschätzen. Mir ist das egal. Ich schaue aus dem Fenster und sehe neben modernen, hoch in den Himmel ragenden Türmen mit Glasfassade einfache Stadtviertel mit Wellblechdächern. Peter erklärt uns die Lage,  Größe und Geschichte Bangkoks. Bangkok ist permanent am Wachsen. Immer mehr Menschen strömen in das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Thailands. In den letzten Jahren wurde viel in eine moderne  Verkehrsinfrastruktur investiert, um die chaotische Verkehrslage in den Griff zu bekommen. Mit Erfolg, wie Peter berichtet. Die Luftverschmutzung soll zurückgegangen sein. Dennoch - für mich ist sie noch bedenklich hoch.  Wir erreichen unser Hotel, IMG_0269 das direkt an einer sehr belebten Straße gelegen ist. Bevor alle auf ihre Zimmer verschwinden, um sich etwas frisch zu machen, verabreden wir uns auf die Mittagszeit an der Rezeption.
Mein Zimmer ist zweckmäßig eingerichtet... Die Matratze ist sehr hart und die Betteinlage zeigt schon einige Brandlöcher. Das Hotel hat mit Sicherheit seine besten Jahre schon hinter sich. Ich öffne das Fenster und mir schlägt ein schwül-warmer Luftzug entgegen. Ich genieße eine ausgiebige Dusche und mein Körper erwacht zu neuer Frische.
Ich habe die Zeitumstellung bis jetzt gut überstanden. Es ist jetzt Mittagszeit und ich habe Hunger. Wir gehen zur nächsten Bushaltestelle und fahren zu einem einfachen Restaurant. Die Thais legen keinen Wert auf Schickimicki. Jeder kann sich bei der Bestellung seines ersten Thai-Gerichts erproben. Peter gibt, wie immer, ein paar Hinweise auf normal, scharf, mittelscharf oder ganz scharf.  Gegessen wird mit Löffel und Gabel, der Löffel in der rechten Hand, mit Ausnahme von Suppen. Bei der Bestellung einer Suppe werden Stäbchen gereicht.
Nach dem Essen wird der Nachmittag mit Kultur aufgefüllt. Unser Ziel ist der Golden Mount Tempel. Wir steigen die Treppen empor, um dann leider feststellen zu müssen, dass dieses Gebäude für Besucher zurzeit geschlossen ist. IMG_0274 Aber Bangkok ist reich an Tempeln (Wat) und so besichtigen wir einen anderen Tempel direkt in der Innenstadt (den Namen habe ich leider vergessen; Bangkok hat über 400 Wats). IMG_0279 Als nächstes wird der Wat Suthat besucht. Ich bin wirklich beeindruckt von dieser Anlage. Besonders der Innenhof ist wunderschön. Außerhalb der Tempelanlage kann man einen Blick auf die ca. 25 m hohe "Gigant Swing" werfen. Unter der großen Schaukel brodelt heute der Verkehr. Bis 1933 wurde hier das Schaukelfest abgehalten. IMG_0292 Dabei pendelten einige mutige Männer bis zu einer Höhe von 25 Metern hinauf, um mit den Zähnen einen Beutel mit Gold von einer Bambusstange zu schnappen. Immer wieder stürzten dabei einige Männer zu Tode. Das makabere Schauspiel wurde dann 1933 verboten. IMG_0295
Die Wat-Wanderung ist für heute beendet und mit Taxis geht es wieder zurück zum Hotel. Am Abend - Peter kennt keine Gnade und die Frauen wollen noch shoppen - geht es in eines der vielen Einkaufscenter in der Nähe des Hotels. Weil wir Bangkok bald  verlassen werden und in den Dschungel des Khao-Sok Nationalparks eintauchen wollen, wird als erstes die Frage nach entsprechendem Mückenspray immer lauter. Wir steuern, dank Peters Hilfe, ein Geschäft mit wirksamen Produkten an. Jeder greift sofort zu. Okay, nicht jeder, denn es gibt nicht genug für alle. Anschließend sprengt die Gruppe auseinander. Ich schließe mich meinem Namensvetter Norbert aus Hamburg an und wir versuchen, für ihn das tödliche Mückenspray zu besorgen. Leider ohne Erfolg. Es ist jetzt Abend und Zeit, etwas zu essen. Da uns das Fastfood-Essen im Einkaufstempel nicht zusagt, entschließen wir uns für den Rückweg zum Hotel. Am Straßenrand gibt es, wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, unzählige Garküchen und einfache Straßenstände. Wir entschließen uns für je zwei Fleischspieße. Mmmh, einfach lecker!!! Das ist meine Welt. Wir gehen nochmals zurück und kaufen jeweils zwei weitere Fleischspieße. Die Verkäuferin erkennt uns wieder und freut sich.



Aktualisiert ( Sonntag, den 03. Juni 2012 um 06:44 Uhr )  

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