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Marokko - 16.04.2013

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16.04.2013
Nachdem ich bereits am 15.04.2013 nach Berlin gefahren bin und mich bei meinem Bruder für eine kurze Nacht einquartiert habe, heißt es nun in aller Frühe, den Berliner Nahverkehr zu testen. Mit der S-Bahn und dem Bus TXL komme ich pünktlich zum Flughafen. Gepäck aufgeben, die Kontrollen über mich ergehen lassen, auf den Flieger warten und dann geht es endlich los. Der Flugkapitän stellt sich kurz vor und äußert sich zum Schluss folgendermaßen: „Ich halte jetzt mal lieber die Klappe. Wollen mal schauen, dass wir hier schnell wegkommen."
Der Flug nach Nürnberg ist kurz, dafür der Fußweg zum Anschlussflieger recht lang. Somit vermindert sich die reine Wartezeit auf ein Minimum und schon sitze ich im nächsten Flieger. Wenige Zeit vor der Landung werden die Einreisekarten ausgeteilt. Ich fülle meine Karte pflichtbewusst aus.
 Nach der Landung beginnt der Sturm auf die Passkontrolle. Sehr schnell bildet sich eine lange Schlange. Irgendwie geht es überhaupt nicht weiter. Ich übe mich also in Geduld. Nachdem ich diese Hürde genommen habe, kommt wie immer der spannendste Augenblick. Glücklich greife ich zu meiner Reisetasche auf dem Förderband. Jetzt noch etwas Geld tauschen und die Phönix Reisegruppe finden. In der Flughafenhalle haben die bekannten großen Reiseveranstalter gut sichtbare Stände aufgebaut und verteilen an ihre ankommenden Gäste bereits Wasserflaschen. Von Phoenix ist nichts zu sehen. Somit steuere ich erst mal auf einen der deutschen Reiseveranstalter zu und frage nach dem Stand von Phoenix-Reisen. Man zeigt mir die Richtung und ich treffe auf einer Gruppe Reisender, in deren Mitte ein Marokkaner damit beschäftigt ist, seine Unterlagen zu studieren. „Phoenix“?, „Ja“. Mein Name wird auf der Liste des Marokkaners abgehakt. Weitere Informationen gibt es erst mal nicht. Nach einer gewissen Zeit kommt vom Marokkaner die Information, dass der Reisebus noch nicht da ist. Die Halle leert sich langsam. Die anderen Reiseveranstalter sind mit ihren Gästen fort. Auch unser Marokkaner hat sich von der Gruppe entfernt. Er hält sich dezent abseits von uns auf. Nun ja – nach mehr als einer weiteren Stunde endlich die Erlösung. Wir steigen in unseren Reisebus und es geht los Richtung Marrakesch. Während der Fahrt durch Agadir fallen mir die vielen neu gebauten Häuser auf. Ganze Wohnsiedlungen werden zurzeit aus dem Boden gestampft. Auch die Straßen sind modernisiert und in einem sehr guten Zustand. Ich bin von den vielen baulichen Veränderungen sehr beeindruckt. Auf halber Strecke legen wir eine Pause an einer Autobahnraststätte ein.
In Marrakesch wird das Hotel Meriem angesteuert. Es liegt zentral in einer recht schmutzigen Nebenstraße. Ab jetzt ist es tabu, das eigene Gepäck zu tragen. Das erledigen die Kofferträger. Viel Zeit, das Hotel zu erkunden, habe ich nicht. Von 19:30 Uhr an gibt ist Abendessen. Der Raum dafür ist sehr klein und die Tische und Stühle entsprechend eng gestellt. Das angebotene Buffet ist recht übersichtlich. Zwei Frauen setzen sich noch an meinen Tisch. Ich kenne sie schon vom Flughafen her. Sie haben im Gegensatz zu mir die große Marokko Rundreise gebucht. Wir kommen ins Gespräch und sie fragen mich nach dem Woher. Es stellt sich heraus, dass wir alle drei aus Neubrandenburg sind. Zufälle gibt es!!!



Aktualisiert ( Mittwoch, den 13. November 2013 um 17:54 Uhr )  

Neubrandenburg

Trept_T1.jpg

Marokko

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