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Neubrandenburg
bis 19. Jahrhundert
bis 1945
nach 1945
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Erst im 19. Jahrhundert ermöglichte die Industrialisierung eine langsame Wiederbelebung. Die Stadt beginnt über den mittelalterlichen Mauerring hinauszuwachsen. Maschinenbau, Eisengießerei, verarbeitende Industrie, Pferde- und Wollmärkte sorgten wieder für eine zaghafte Erholung. Von 1856 bis 1863 verlebt Fritz Reuter, der berühmteste Dichter Mecklenburgs, in Neubrandenburg seine schaffensreichsten Jahre. 1864 erhielt Neubrandenburg einen Bahnanschluss. Um 1900 zählte die Stadt wieder 10.500 Einwohner.
Im  „Dritten Reich“ wurde die Stadt zu einem Militärstandort ausgebaut. 1935 entstanden die Mechanischen Werkstätten Neubrandenburg, die u. a. Bombenabwurfgeräte produzierte. 1936 entstand der Fliegerhorst Trollenhagen, 1938 eine Panzerkaserne und 1940/41 eine Torpedoversuchsstation auf dem Tollensesee. Die Einwohnerzahl stieg in dieser Zeit auf 20.000. Neubrandenburg wurde zur kreisfreien Stadt mit Sonderstatus. Diese auf militärische Stärke ausgerichtete Politik sollte sich bitter rächen. Die Rote Armee nahm die Stadt am 29. April 1945 ein. Dabei wurde die historische Altstadt zu 80 Prozent zerstört. Wieder einmal mussten die Menschen auf Grund eines Krieges bei Null beginnen.



Aktualisiert ( Samstag, den 20. November 2010 um 07:50 Uhr )  

Neubrandenburg

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